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Gründung eines Kompetenzcenters Pflege zur Stärkung der häuslichen Pflege im Landkreis Kronach

Auftraggeber
Veröffentlicht
08.07.2026
Angebotsfrist
11.08.2026
Dezentrale Pflegelotsen
Vergabeunterlagen
5 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
08.07.26
Fragenfrist
04.08.26
Abgabefrist
11.08.26
Öffnung
11.08.26
Vertragsbeginn
01.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Kronach, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
ausschreibung@lra-kc.bayern.de
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Telefon
+49 9261678-0
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Website
https://www.landkreis-kronach.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • a) Erklärung über die Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle des Unternehmens- oder Wohnsitzes; b) Erklärung, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit des Unternehmens in Frage stellen. Mit dem Angebot sind die Nachweise zu erbringen entweder durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste (AVPQ) Präqualifikation von Dienstleistungen (Präqualifikationsverzeichnis) oder vorläufig entweder durch eine den Ausschreibungsunterlagen beiliegende „Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt 124) oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). c) Erklärung, dass das Unternehmen nicht unter die EU-Sanktionen gegen Russland laut Verordnung (EU) 2022/576 d fällt. Auf Verlangen des Auftraggebers sind zur Bestätigung der Eigenerklärung innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen

    • a) Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer. Vorn.Name u. Gebdat Geschäftsführer u. Prokuristen, Nachweis der Selbstreinigung sofern durchgeführt. Sofern sich das Unternehmen zur Erfüllung der Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beruft, ist die jeweilige Nummer des Präqualifikationsverzeichnisses oder es sind die o.g. Erklärung und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Nachunternehmer mit fehlender Eignung nach §6a EU VOB/A oder bei Ausschlussgründen gem. §6e EU, müssen ersetzt werden.
    • Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Ab einer Auftragssumme von 25.000 EUR ohne Mehrwertsteuer wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
    • Von den Bieter wird die Erarbeitung eines Konzepts zur "Umsetzung und Organisation der Leistung" und die Vorlage von entsprechenden Personalvorschlägen inkl. tabellarischer Lebenslauf, Qualifikationen und relevante Zusatzkenntnisse gefordert.
  • a) Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen; b) Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet; c) Falls zutreffend, Erklärung, dass ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde; d) Erklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben so wieder Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt hat; e) Erklärung, dass das Unternehmen Mitglied der Berufsgenossenschaft ist. Auszüge aus der Urkalkulation, Formblatt zu Aufklärung von Einheitspreisen, Angaben zur Kalkulation, Banknachweise und ggf. Nachweis einer entspr. Berufs oder Betriebshaftpflichtversicherung. Mit dem Angebot sind die Nachweise zu erbringen entweder durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste (AVPQ) Präqualifikation von Dienstleistungen (Präqualifikationsverzeichnis) oder vorläufig entweder durch eine den Ausschreibungsunterlagen beiliegende „Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt 124) oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Auf Verlangen des Auftraggebers sind zur Bestätigung der Eigenerklärungen innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen

    • a) Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen
    • b) Falls zutreffend, rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan
    • c) Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit das Unternehmen beitragspflichtig ist), Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt), Nachweis der Berufs- bzw. Betriebshaftpflicht durch Versicherungsschein, sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG
    • d) Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für das Unternehmen zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen. Beruft sich das Unternehmen zur Erfüllung der Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die o. g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Ab einer Auftragssumme von 25.000 EUR ohne Mehrwertsteuer wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
    • Von den Bieter wird die Erarbeitung eines Konzepts zur "Umsetzung und Organisation der Leistung" und die Vorlage von entsprechenden Personalvorschlägen inkl. tabellarischer Lebenslauf, Qualifikationen und relevante Zusatzkenntnisse gefordert.
  • a) Erklärung, dass das Unternehmen in den letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahren Leistungen ausgeführt hat, die mit der zu vergebenden Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind (Auftraggeber, Leistungszeitraum, Kurzbeschreibung d. Leistung, Rolle des Bieters, wesentl. Aufgabe + Verantwortlichkeiten, Zus. mit relevanten Akteuren d. Gesundheits- + Sozialwesens); b) Angabe der für die Ausführung der Leistung erforderlichen Arbeitskräfte, Anzahl und Standort der Dienstfahrzeuge. Mit dem Angebot sind die Nachweise zu erbringen entweder durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste (AVPQ) Präqualifikation von Dienstleistungen (Präqualifikationsverzeichnis) oder vorläufig entweder durch eine den Ausschreibungsunterlagen beiliegende „Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt 124) oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Auf Verlangen des Auftraggebers sind zur Bestätigung der Eigenerklärungen innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen

    • b) Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Anzahl Pflegekräfte und Führungskräfte. Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des AN (Ausbildungsnachweise, Studiennachweise). -Nachweis über die technische Ausrüstung (Maschinen, Fuhrpark...), die für die Ausführung der Leistung erforderlich ist. Beruft sich das Unternehmen zur Erfüllung der Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die o. g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Es ist anzugeben, welche Aufträge als Unteraufträge vergeben werden sollen. Ausländische Bieter haben vergleichbare Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Ab einer Auftragssumme von 25.000 EUR ohne Mehrwertsteuer wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
    • Von den Bieter wird die Erarbeitung eines Konzepts zur "Umsetzung und Organisation der Leistung" und die Vorlage von entsprechenden Personalvorschlägen inkl. tabellarischer Lebenslauf, Qualifikationen und relevante Zusatzkenntnisse gefordert.

Zuschlagskriterien

  • Für den Preis können max. 200 Punkte erreicht werden. Dabei erhalten Angebote, die den Mittelwert aus allen eingereichten Angeboten pro Los um 30% des Mittelwertes unterschreiten und darunter liegen, 200 Punkte. Angebote, die den Mittelwert um 30% des Mittelwertes überschreiten und darüber liegen erhalten maximal 50 Punkte. Alle dazwischen liegenden Preise werden linear interpoliert. Der Bieter kann damit max. 200 Punkte erreichen, erhält aber mind. 50 Punkte.

    • Qualität und Mobilität des eingesetzten Personals
    • Bewertet werden die Dauer sowie die fachliche Einschlägigkeit der Berufserfahrung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals im Hinblick auf die Anforderungen der Pflegelotsenfunktion sowie die Organisatorischen Ressourcen (Mobilität + Standortnähe)
    • Der Bieter kann hier max. 300 Punkte erreichen.
    • Basis für die Bewertung: Personalvorschlag, Referenzen, Eigenerklärung und das vom Bieter eingereichte Konzept
    • Fachliches Verständnis der Leistung und Vorgehensweise
    • Bewertet wird, inwieweit das Konzept erkennen lässt, dass der Bieter die Ziele und Aufgaben der Pflegelotsen sowie die Zielsetzung des Kompetenzcenters Pflege verstanden hat und die Leistung entsprechend den fachlichen Vorgaben umsetzen wird. Insbesondere werden das Verständnis des Fallmanagements, die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Zielgruppen sowie die Sicherstellung einer anbieterneutralen Beratung und Vermittlung bewertet. Der Bieter kann hier max. 200 Punkte erreichen.
    • -> Basis für die Bewertung ist das vom Bieter eingereichte Konzept
    • Organisatorische Stabilität und regionale Vernetzung
    • Bewertet wird, inwieweit die dargestellte Organisation eine zuverlässige und kontinuierliche Leistungserbringung über die gesamte Vertragslaufzeit erwarten lässt sowie eine wirksame regionale Verankerung und Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren des Gesundheits- und Sozialwesens sichergestellt wird. Der Bieter kann hier max. 300 Punkte erreichen.
    • Basis für die Bewertung: Eigenerklärung, Konzept, Referenzen

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Lose (5)

Konzeptvorlage56 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB12 Seiten
Vertragsentwurf156 KB24 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
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